Nutrazeutika verbinden Ernährung und Pharmazeutik auf natürliche Weise. Sie nutzen das Potenzial pflanzlicher Lebensmittel, deren gesundheitsfördernde Wirkung ernährungswissenschaftlich belegt ist und die seit jeher in unserem kulturellen Alltag verankert sind. Das Besondere: Nutrazeutika lassen sich ganz einfach selbst in der Küche zubereiten – ohne großen Aufwand.
Als Gesundheitsförderungskonzept basieren Nutrazeutika auf der Salutogenese nach Aaron Antonovsky. Dabei geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern auf Bewährtes zurückzugreifen: Lebensmittel, die schon immer da waren. Apfel, Zwiebel, Honig, Knoblauch, Radi, Leinsamen oder Wacholder sind nur einige Beispiele für diese „erste Hilfe aus dem Küchenkastl“.
Am 27. September 2025 fand in Saalfelden der Tag der gesunden Gemeinde statt. Auch die Schülerinnen der HBLW Saalfelden waren mit einem eigenen Stand vertreten und begeisterten die Besucherinnen und Besucher mit originellen Ideen rund um Ernährung und Nachhaltigkeit.
Zu den besonderen Highlights zählten Kostproben wie „veganer vs. echter Schinken“ oder „veganer vs. echter Käse“, bei denen geraten und probiert werden durfte. Mutige Gäste wagten sich außerdem an Mehlwurmbrot mit Grillenpesto sowie an Karotten-Grillen-Cupcakes.
Mit viel Kreativität und Einsatz machten die Schülerinnen deutlich, wie vielfältig, spannend und zukunftsorientiert bewusste Ernährung sein kann.
Schüler:innen des 5. Jahrgangs GEOS zeigen, wie Nutrazeutika im Alltag umgesetzt werden können, und geben dazu praktische Tipps sowie einfache Rezepte. Entdecke kreative Gerichte, lasse dich inspirieren und probiere sie gerne selbst zu Hause aus!